Startseite
Sie sind hier: Startseite » Erlebnisse » Die Goldach

Die Goldach

Die Quelle der Goldach befindet sich im Appenzellerland beim Ruppen und fliesst in nordwestlicher, später in nordöstlicher Richtung zum Bodensee.

Die Gesamtlänge des Goldachflusses beträgt 18,5 Kilometer.

Zahlreiche Schutthalden und Mergellager finden sich als nackte Anrisse innerhalb des Goldachtobels. Das Material ist fast ständig in Bewegung. Die einzigartigen Erdgletscher im hinteren Teil des Rantelwaldes (südlich der Blumenegg) sind eindrückliche Zeugen der würmeiszeitlichen Vergletscherung des Goldachtobels durch den früheren Rheingletscher.

 

Die urwüchsige Wildheit des Goldachtobels und seine Unwegsamkeit schenkt ihm eine einzigartige Flora und Fauna. So lassen sich bei der Haldenmühle seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten beobachten, und in der Flussschlaufe im Äueli ist ein urtümlicher Flusseinschnitt mit Wasserfällen, Geröllbänken und Strömungswannen auszumachen.

Woher aber stammt der Name "Goldach"? Sicher ist: er hat nichts mit Gold zu tun. Das "Ach" weist auf einen Bach hin, der durch die Gemeinde fliesst. Der Goldachfluss ist, verglichen mit der Steinach und dem Steinlibach in Thal, der bedeutenste, ein richtiger Steinbach. Und genau dies besagt das keltische Wort "Gol" - grober Steinschutt - und seine Ableitung "Golte". Die Alemannen übernahmen diese Bezeichnung von den Kelten und gaben dem Fluss den Namen "Gold-Bach". Daraus entstand im Laufe der Jahre der heutigte Name "Goldach".