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Fischtreppe

Das Umgehungsgerinne zwischen dem Dammweg und der Bruggmühle ermöglicht den Bodensee-Seeforellen den Aufstieg zu ihren Laichplätzen im Auengebiet des Goldachtobel.

Das Wehr der Bruggmühle stellte bisher für die Bodensee-Seeforellen ein unüberwindbares Hindernis dar. Sie waren viele Jahrzehnte von ihren ursprünglichen Laichplätzen abgeschnitten. Im Sommer 2009 wurde im Auftrag des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei dieses Umgehungsgerinne erstellt.

Der gewundene, mit Steinen ausgelegte Bach aus 31 miteinander verbundenen Wasserbecken ermöglicht es den Fischen, das Hindernis zu umschwimmen. Zudem wird während der Aufstiegszeit mehr Wasser durch den Bach geleitet. In der Goldach wurden in den letzten Jahren jährlich einige Dutzend laichbereite Seeforellen abgefischt. Deren Laich wird in der kantonalen Fischzucht grossgezogen. Die erhaltenen Jungfische werden wieder in der Goldach oder anderen geeigneten Gewässern eingesetzt.

Die bis zu 90 Zentimeter langen, rund acht Kilo schweren Fische steigen jedes Jahr im November bei genügendem Wasserstand in jene Bodensee-Zuflüsse auf, in denen sie geboren wurden und ihre ersten Lebensjahre verbracht haben.